Final Fantasy XIV A Realm Reborn Fantasy MMORPG Screenshot #36

Final Fantasy XIV ist finanzieller Erfolg für Square Enix

Dass das MMORPG Final Fantasy XIV: A Realm Reborn erfolgreich ist, beweisen nicht nur die zum Start überlasteten Server.

Square Enix blickte bis vor kurzem keiner rosigen finanziellen Zukunft entgegen. Das Geschäft mit den Konsolenspielen lief eher schleppend, was sicherlich an fehlenden Top-Titeln oder auch jetzt fehlenden Launch-Titeln für die neue Konsolengeneration zuzuschreiben ist. Daher gab man eine Gewinnwarnung an die Investoren heraus. So wurde für den Zeitraum von April bis September 2013 ein Bilanzverlust in Höhe von 1,3 Milliarden japanischen Yen vorausgesagt. Auch die Einnahmen aus dem operativen Geschäft wurden mit einem Minus von 2 Milliarden Yen ausgeschrieben. Keine schönen Zahlen. Allerdings zahlt sich inzwischen der überwältigende und auch etwas unerwartete Erfolg von Final Fantasy XIV aus. Der Bilanzgewinn wurde jetzt auf 4,7 Milliarden Yen korrigiert, was den Investoren sicherlich deutlich besser schmecken sollte. Allerdings ist man im Unternehmen noch immer vorsichtig, da man sich nicht sicher sein kann, ob und wie sich dieser Trend im zweiten Fiscaljahr fortsetzt.

Neben dem riesigen Erfolg des MMORPGs Final Fantasy XIV, welches derzeit über 1,5 Millionen Spieler besitzt, Tendenz steigend, hat sich aber auch der Konsolenmarkt etwas erholt, vor allem in den USA. Hinzu kommen auch Kosteneinsparungen, die im gesamten Unternehmen vorgenommen werden mussten. Um aber den Erfolg des MMOs beizubehalten, muss Square Enix regelmäßig guten Content nachliefern, sodass die Spieler weiterhin motiviert werden, dabei zu bleiben und ihr Abo aufrecht zu erhalten. Sollten viele Spieler abspringen, wird sich dies auch deutlich auf die Bilanzen des Unternehmens auswirken.

Final Fantasy XIV zeigt außerdem, dass das Abo-Modell bei MMORPGs noch längst nicht tot ist. Ob eine Free to Play-Version des Online-RPGs ebenso großen Erfolg gehabt hätte, darüber darf natürlich spekuliert werden, dennoch hat sich das Abo-Modell für Square Enix voll ausgezahlt.

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